14.05.2010 - 09:13 Uhr

Am Vatertag notfalls auch im Regen aufs Volksfest

Ihren Ehrentag haben am Donnerstag wie immer viele Väter auf dem Indersdorfer Volksfest gefeiert. Und doch hat sich etwas verändert: „Der Vatertag ist immer mehr zum Familientag geworden“, berichtet Festwirt Georg Lanzl.

Unverändert hingegen ist seit 41 Jahren der Besuch des VdFdV auf dem Indersdorfer Volksfest. Das erste Mal seit über vier Jahrzehnten musste die fröhliche Runde des Vereins der Freunde des Vatertags ohne ihren Kulturreferenten, kurz K-Ref, auskommen: Hansi Leber hatte sich an der Hand verletzt und konnte die Strapazen noch nicht auf sich nehmen. Verstärkung bekam der VdFdV dafür von drei Neuzugängen, die in die Gepflogenheiten heuer erstmals eingeweiht wurden.

Traditionell bog mit lautstarkem Hupen der Glonntalexpress mit Schlaf- und Tankwagen, mit dem die VdFdV-Mitglieder an diesem Tag unterwegs sind, auf den Festplatz ein. Die Lok wurde in bewährter Weise von Fahrer und Präsident Gerhard Auernhammer gesteuert.
Wie schon in den vergangen Jahren parkte er das Gefährt direkt vor dem Festzelteingang, was heuer den erfreulichen Nebeneffekt hatte, dass die Väter nicht nass wurden. Bei dem Abstecher ins Bierzelt zu Festwirt Georg Lanzl gab es das beste Bier auf der Welt, nämlich Freibier.
Weil sich die Temperaturen gestern im einstelligen Bereich bewegten, hatten einige VdFdVler eine wärmende Wolldecke mit an Bord. Die Vatertagsfreunde besuchten auf dem Volksfestplatz noch den Schmankerlstand Eberl sowie den „Süße-Spezialitäten“-Stand der Familie Sennefelder. Von der Familie Eberl gab es zur Stärkung Fischsemmeln und von den Sennefelders etwas Süßes für die bevorstehende Fahrt durch den halben Landkreis.

Im besonders um die Mittagszeit sehr gut gefüllten Festzelt hatten derweil Väter aus dem ganzen Landkreis ihren Spaß, wozu nicht zuletzt die Original Fichtelgebirgsmusikanten ihren Teil beitrugen.

Etwas freundlicher war das Wetter einen Tag zuvor beim Kinder- und Familiennachmittag gewesen. Die Aussicht auf ermäßigte Preise an den Buden und Fahrgeschäften zog auch heuer am Mittwoch unzählige Familien an.

 

   

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