16.05.2010 - 10:09 Uhr

Schankkellner mit Leib und Seele

Seit 35 Jahren schenkt Heinz Theunert den Gästen auf dem Indersdorfer Volksfest kräftig ein. Er steht als Schankkellner im Lanzl-Festzelt hinter dem Tresen und versorgt die Besucher je nach Wunsch mit einer kühlen Maß Festbier oder Radler.

An einem Volksfesttag sind es mehrere Tausend Maßkrüge, die von Heinz Theunert gefüllt werden. Das Einschenken funktioniert bei ihm wie am Fließband. „Alles nur Übungssache“, sagt er. Sein Tipp: Man muss nur genau auf das Bier achten, wie schnell es aus dem Zapfhahn kommt.

Dabei gibt es große Unterschiede, ob das Bier vom Fass oder aus dem Container gezapft wird. „Beim Biercontainer läuft es konstant“, berichtet Heinz Theunert.
An einem normalen Arbeitstag beginnt er gegen 9 Uhr mit den Vorbereitungen. Wenn die ersten Gäste kommen, geht es ans Einschenken, bis das Festzelt am Abend schließt. Heinz Theunert kommt aus Schrobenhausen. Er und Festwirt Georg Lanzl kennen sich aus der Jugendzeit, sie hatten früher miteinander Basketball gespielt.

Am Anfang half Heinz Theunert aus und arbeitete oft nur am Abend. Seit heuer ist er im Ruhestand, und deshalb ist er den ganzen Tag mit dem Einschenken beschäftigt. Pro Jahr sind es fünf Volksfeste, bei denen er den Ausschank übernimmt.
Und das Indersdorfer Volksfest hat für ihn so einige Besonderheiten. „Es ist schön, dass viele junge Leute in Tracht kommen. Anderswo ist das nicht mehr so“, berichtet der Schankkellner.

Dass sein persönlicher Vatertag seit 35 Jahren wegen des Ausschanks in Indersdorf ausfällt, macht Heinz Theunert nichts aus. Er ist nach wie vor mit viel Freude dabei und mit Leib und Seele Schankkellner auf dem Indersdorfer Volksfest.

 

   

Zurück